Nachhaltigkeit / Natur- und Umweltschutz

Nachhaltigkeit Natur- und Umweltschutz

Der Betrieb des Überseehafens ist mit Emissionen verbunden. Die ROSTOCK PORT GmbH arbeitet mit den im Hafen angesiedelten Unternehmen daran, die Emissionen zu minimieren. Durch eine aktive Umweltpolitik soll der Hafenbetrieb für die anliegenden Anwohner und die Ökosysteme verträglich gestaltet werden.

Ausgleichsmaßnahmen für Infrastrukturprojekte

Mit Inkrafttreten des neuen Naturschutzausführungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern wurde auf Grundlage des neuen Bundesnaturschutzgesetztes im Jahr 2010 auch in Mecklenburg-Vorpommern der Weg geebnet, für gesetzlich vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahmen bei Eingriffen in die Natur und Landschaft so genannte Ökokonten einzurichten. Damit reagierte der Gesetzgeber auf das sich häufende Problem, dass bei unvermeidbaren Beeinträchtigungen der Natur und des Landschaftsbildes etwa durch Schaffung von Gewerbeflächen oder durch die Gewinnung von Bodenschätzen nicht zeitnah zu den Eingriffen adäquate Ausgleichsmaßnahmen deklariert und umgesetzt werden konnten.

Hier finden Sie zwei unser wichtigsten Ausgleichsmaßnamen und eine Bildergalerie von bereits realisierten Maßnahmen:

Kreuzfahrttourismus

Der Kreuzfahrttourismus ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Tourismuswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Damit sich Mecklenburg-Vorpommern als attraktives Urlaubsland weiterhin erfolgreich um das Wohlergehen der seereisenden Gäste kümmern kann, ist der vorausschauende und nachhaltige Ausbau der Hafeninfrastruktur unabdingbar.

Um die Nachhaltigkeit in diesem Segment  zu stärken aber auch, um die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen, setzte und setzt die ROSTOCK PORT GmbH als Betreiberin des Kreuzfahrterminals zusammen mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern in Rostock verschiedene Projekte um.

Weitere Maßnahmen

LNG (Flüssiggas)

Steigende Anforderungen an die Luftreinhaltung im Schiffs- und Landverkehr haben Planungen zum Bau eines Terminals zum Umschlag von Flüssiggas (LNG) im Hafen Rostock ausgelöst. Auf einem 2,5 Hektar großen Areal auf Pier IV soll ein LNG-Terminal mit einem Tankvolumen von 35.000 m³ Gas, Umschlagtechnik und vier Tankwagen-Beladestationen entstehen. Das angestrebte jährliche Umschlagvolumen beläuft sich auf 250.000 Tonnen Flüssiggas. Die Anlage soll Anfang 2023 in Betrieb gehen.

ROSTOCK PORT ist überzeugt, dass unter anderem durch den Einsatz von alternativen emissionsärmeren Kraftstoffen für die Schifffahrt die Akzeptanz der Bevölkerung in der Hafenstadt Rostock weiter erhöht werden kann.

Aufbau eines Luftmessnetzes

Der Hafen unterstützt darüber hinaus Maßnahmen der Unternehmen zur Reduzierung der Emissionen und plant den Aufbau eines Luftmessnetzes in Warnemünde und im Überseehafen.

Photovoltaikanlage

Im Juli 2014 wurde eine Photovoltaikanlage am Verwaltungsgebäude der ROSTOCK PORT GmbH in Betrieb genommen. Es sind 74 Module auf einer Gesamtfläche von 191,89 m² verbaut worden. Dies entspricht einer installierten Einspeiseleistung der Module von 24,406 kWp. Die Gesamteinspeiseleistung (Wechselrichternennleistung) beträgt 17,08 kW. Seit bestehen wurden 82.200 kWh erzeugt, was einer CO2-Einsparung von ca. 41.200 kg entspricht.

E-Mobilität

Die ROSTOCK PORT GmbH hat derzeit sechs Fahrzeuge mit alternativen Antrieben im Einsatz (LNG, Gas, Hybrid). Die Anschaffung weitere Fahrzeuge sowie der Aufbau von Elektrotankstellen sind in Planung.