Hafenchronik
von 1957 bis 2020

Wenn der Rostocker Überseehafen seinen 60 Geburtstag feiert, dann sind das 30 Jahre in der DDR und 30 Jahre im wiedervereinigten Deutschland. Der 1960 eröffnete Überseehafen hat der Stadt eine größere Bedeutung im Land, im Ostseeraum, aber auch weltweit verschafft, und die Stadt hatte an Auf-, Aus- und Umbau des Hafens einen großen Anteil. „Rostocks Herz schlägt im Hafen“ ist nicht nur ein Schlagwort, sondern trifft den Nagel auf den Kopf.

Wir haben die Höhepunkte dieser 60 Jahre für Sie zusammengefasst.

 

Dezember 2018 – Mai 2020 | Umbau Liegeplätze 62 und 63

Um in Zukunft Schiffe mit einer Länge von bis zu 220 (LP 62) bzw. 250 (LP 63) Metern im Fähr- und RoRo-Bereich abfertigen zu können, wurden im Dezember 2019 LP 62 und im Mai 2020 LP 63 fertiggestellt.

Juni 2018 – Mai 2020  

Umbau

Liegeplätze 23

 

Nach Sanierung der Liegeplätze 21 und 22 in 2017 war im Juni 2018 Baubeginn für den Neubau des 270 Meter langen Liegeplatzes 23 an der Westseite von Pier III. Der Liegeplatz war am Ende seiner technischen Nutzungsdauer angelangt und eine Sanierung der bestehenden Kaikonstruktion war unumgänglich. 

 

Juni 2018 – Mai 2020  

Umbau

Liegeplätze 23

 

Ende 2019 wurde die Erneuerung in wesentlichen Teilen abgeschlossen. Im ersten Quartal 2020 wurden noch Flächen- und Gleisbauarbeiten sowie die Baggerung auf eine Wassertiefe von 14,50 Meter ausgeführt. Im Zuge der baumaßnahmen wurde die Flächenbelastung von zwei auf fünf Tonnen/m² erhöht.

 

Juni 2018 – Mai 2020  

Umbau

Liegeplätze 23

 

Das gesamte Projekt war auch der Startschuss für den auf die geplante Seekanalvertiefung ausgerichteten Wasserbau im Überseehafen Rostock. Ziel war und ist es, nach der vom Bund geplanten Seekanalvertiefung sofort für große Massengutfrachter angebotsfähig zu sein.

 

7. April 2020 | Erster Containertransport aus China

Erster Containertransport aus China erreicht über den Land- und Seeweg den Hafen Rostock. Überseehafen Rostock wird Knotenpunkt für Seidenstraßenverkehre Heute erreichten die ersten 49 Container mit Industrie- und Medizingütern aus Xi’an in der zentralchinesischen Provinz Shaanxi über den Schienen- und Seeweg der Neuen Seidenstraße den Überseehafen Rostock.

Das von der DB CARGO EURASIA organisierte Bahnprodukt mit Ladungen des Logistikdienstleisters DB Schenker nutzte dabei den Weg von China über Kasachstan, Russland, Weißrussland und Litauen bis in den russischen Hafen Kaliningrad. Dort übernahm das Containerschiff „Dornbusch“ der Reederei Mann Lines die Ladung und legte heute in den frühen Morgenstunden am Liegeplatz 43 im Hafenbecken A des Überseehafens Rostock an.

Am General Cargo Terminal des Umschlagunternehmens Euroports Germany auf Pier II wurden die Container von Bord gehoben und größtenteils direkt auf einen Ganzzug mit Ziel Duisburg verladen. Weitere Container werden über das KV-Terminal von Rostock Trimodal nach Verona in Italien sowie mit der Fähre über Trelleborg nach Schweden verteilt.

Dezember 2018 - Februar 2020

Umschlag-

möglichkeiten

 

Beginn der Bauarbeiten von zwei zusätzlichen, 37 Meter breiten, RoRo- Rampen a Liegeplatz 50, um mehr Umschlagmöglichkeiten anbieten zu können. Liegeplatz 50/41 und 50/51 sind zukünftig für Schiffslängen bis 250 m geeignet. Die Tragfähigkeit der Kaianlage wurde zusätzlich auf 5 Tonnen/m² erhöht

 

23. Januar 2020 | Erste LNG-Bunkerlizenz

Erste LNG-Bunkerlizenz für den Hafen Rostock. Das Hamburger Unternehmen Nauticor hat die erste Genehmigung für die Belieferung von Schiffen mit verflüssigtem Erdgas (LNG) im Hafen von Rostock erhalten. Damit ist das weltweit größte LNG-Bunkerschiff „Kairos“ das erste Schiff, das im größten deutschen Ostseehafen andere Schiffe mittels Schiff-zu-Schiff Transfer mit dem umweltfreundlichen Treibstoff versorgt.

Alles von 2010 - 2019

Alles von 2010 – 2019 

Herbst 2019 | Hochbau WCC8 und Landstromanlage

Baubeginn Hochbau Kreuzfahrtterminals am Liegeplatz P8 und Landstromanlage. Sowohl der Hochbau des neuen Kreuzfahrtterminals, die Gründung erfolgte bereits im Winterhalbjahr 2018/19, am Liegeplatz P8 im Werftbecken als auch der Bau der Landstromanlage in Warnemünde haben im begonnen. Ein temporäres Terminalzelt an Liegeplatz P8 war nicht mehr zeitgemäß.

Rostock schafft die Rahmenbedingungen für umweltfreundlichere Kreuzfahrten. Schon in der Saison 2020 werden Kreuzfahrtschiffe in Warnemünde Strom laden und so auf eine umweltfreundliche und abgasarme Energiegewinnung setzen können. 

Südöstlich vom S-Bahnhof Warnemünde Werft deutet eine Aufschüttung auf die Bauarbeiten hin. Bereits im III. Quartal 2020 sollen Kreuzfahrtschiffe an den Liegeplätzen P7 und P8 des Passagierkais umweltfreundliche Energie der Stadtwerke Rostock Netzgesellschaft mit einer Gesamtleistung von bis zu acht MegaVoltAmpere (MVA) beziehen können Im Jahr 2021 sollen die Kapazitäten dann bis zu 20 MVA ausgebaut werden.

16. August 2019 | Liebherr-Schwerlast-Portalkran TCC 78000 eingeweiht

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie hat die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH ihren neuen Schwerlast-Portalkran TCC 78000 im Rostocker Überseehafen offiziell eingeweiht. TCC steht für Travelling Cargo Crane. Der schienengebundene Schwerlastkran wird sich auf einem Portal zwischen dem nördlichen Liebherr-Werksgelände und der angrenzenden Kaikante bewegen.

Mit seiner maximalen Hubkapazität von 1.600 Tonnen und einer Gesamthöhe von 164 Metern bei aufgerichtetem Ausleger wird der TCC 78000 in Zukunft das Bild des Rostocker Hafens prägen. Ausgestattet mit einem Doppelfahrwerk (zwei Schienen pro Seite) und einer Spurweite von 30 Metern ermöglicht der Portalkran optimale Flexibilität für den Umschlag groß dimensionierter Projektladungen.

Juni 2018 - August 2019

Liegeplatz 15

Ertüchtigung

 

Ein Vorhaben zur Schwerlastertüchtigung am Liegeplatz 15 auf Pier III wurde begonnen. Die Kai wird nach Abschluss der Maßnahme in der Lage sein, eine Krananlage mit einem Gewicht von ca. 7.000 Tonnen aufzunehmen. Weil der Kran TCC 78000, so die offizielle Bezeichnung, mobil sein soll, müssen vier Gleisstränge auf der Fläche verlegt werden, auf denen er sich bewegen kann.

 

Juni 2018 - August 2019

Liegeplatz 15

Ertüchtigung

 

Die Spurweite beträgt 30 Meter. Um die Last zu tragen, wurden insgesamt 612 Bohrpfähle fast 23 Meter tief ins Erdreich getrieben. Allein die Ertüchtigung zum Schwerlastkai durch ROSTOCK PORT hat sechs Millionen Euro gekostet. 90 Prozent der Kosten übernahm das Land.

 

27. Juni 2019 | 25 Jahre Eisenbahn-Fährverkehr Rostock–Trelleborg

Am Liegeplatz 64 im Rostocker Seehafen herrschte am 27. Juni 1994 geschäftiges Treiben. Der Schwimmkran „Goliath“ hatte einen Eisenbahnwaggon empor gehievt und setzte ihn symbolisch auf die Schiene. „Willkommen zur Eröffnung des Fährverkehrs Rostock Trelleborg HANSAFERRY“ hieß es auf einem großen Banner, das den Waggon schmückte. Der damalige Hafendirektor Friedrich Karl-Klein und die Geschäftsführer der Deutschen Fährgesellschaft Ostsee (DFO), Otto van Dyk und Bernd Blumenthal, sowie ihre Partner vom schwedischen Unternehmen SweFerry begrüßten Hunderte Gäste zum Start der neuen Fährlinie. Wenig später rollten die ersten Waggons an Bord der DFOEisenbahnfähre „Rostock“ zur Premierenfahrt. Die beiden Fährunternehmen hatten sich für den Standort Rostock wegen der guten Hinterland-Anbindungen und seiner stattlichen Gleisanlagen als Zweitverbindung neben der Königslinie von Rügen für ihren Schwedenverkehr von Deutschland entschieden. Heute bietet die Reederei Stena Line als einzige Fährreederei eine direkte konventionelle Bahnverbindung zwischen Schweden und Zentraleuropa an.

 

Juli 2019

Vier neue

Getreidesilos

 

Die Hauptgenossenschaft Nord (HaGe) hat im Seehafen Rostock weiht nach neun Monaten Bauzeit vier neue Getreidesilos ein und schafft dadurch eine zusätzliche Lagerkapazität von 35.000 t.

 

28. September 2018 | Eröffnung GT Rostock

In Anwesenheit von Christian Pegel, Infrastrukturminister Mecklenburg-Vorpommerns und Roland Methling, Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, fand am 28.09.2018 nach nur 13-monatiger Bauzeit die Eröffnungsfeier des Getreideterminals Rostock im Überseehafen Rostock statt.

24. September 2017

Pier IV

Umbau

 

Im Überseehafen Rostock erfolgte der offizielle Baustart für den Bau einer neuen Getreidesilo- und Verladeanlage auf Pier IV. Bauherr ist die GT Rostock GmbH, ein Gesellschafterverbund bestehend aus dem Agrargroßhandelsunternehmen Beiselen GmbH und den drei norddeutschen Landhandelsunternehmen Rudolf Peters Landhandel GmbH & Co. KG, J. Stöfen GmbH und Trede & von Pein GmbH.

 

24. September 2017

Pier IV

Umbau

 

Bereits im Sommer 2018 soll die neue Getreidesilo und Verladeanlage in Betrieb genommen werden. Im Zuge der Ansiedlung von GT Rostock errichtet das Umschlagunternehmen Euroports Germany am Liegeplatz 18 einen neuen Getreidebelader mit einer Nennleistung von 1200 Tonnen pro Stunde.

 

1. Januar 2017 | ROSTOCK PORT GmbH

Aus der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH (HERO), Betreiberin des Rostocker Überseehafens und des Warnemünder Kreuzfahrtterminals, wird die ROSTOCK PORT GmbH. Damit wird die bereits im Jahr 2004 von der Hafen-Entwicklungsgesellschaft entwickelte Dachmarke ROSTOCK PORT auch zum offiziellen Unternehmensnamen. Mit der Vereinheitlichung von Dachmarke und Unternehmensname soll insbesondere die internationale Kommunikation verbessert, sowie die lokale und regionale Kommunikation vereinfacht werden.

 

3. August 2016

Seekanal-

vertiefung

 

Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplan 2030, darin enthalten ist die Vertiefung des Rostocker Seekanals auf 16,5 Meter. Sie ist für den Universalhafen an der Warnow daher eine entscheidende strategische Maßnahme zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Von der Bundesregierung wurde das Projekt als vordringlicher Bedarf eingestuft.

 

27. Februar 2016 | Flüssigerdgas erstmals in Rostock gebunkert

Nach mehrjährigen Vorarbeiten des Rostocker Hafenamtes und der Hafen-Entwicklungsgesellschaft, der Behörden und der privaten Bunkerbetreiber im Seehafen Rostock wurde mit dem Zementfrachter MS „Greenland“ am das erste Schiff mit dem zukunftsträchtigen Bunker LNG versorgt und damit die Angebotsfähigkeit des Standortes unter Beweis gestellt.

1. Januar 2015 | Jens Aurel Scharner und Dr. Gernot Tesch

Jens Aurel Scharner von TT-Line und Dr. Gernot Tesch von Scandlines übernehmen ab Januar 2015 gemeinsam die Geschäftsführung der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH von Dr. Ulrich Bauermeister, der diese seit April 2000 innehatte.

Mai 2012 – Mai 2014

Umbau

kombinierter Verkehr

 

Umbau des Terminal für den Kombinierten Verkehr (KV), südlich von Pier I, bei laufendem Betrieb. Neben drei zusätzlichen Gleisanlagen und dem südlichen Kranbahnbalken wurden die gesamten südlichen Umschlagflächen auf einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern neu gebaut und zwei Portalkrananlagen mit je 45 Tonnen Hubleistung errichtet.

 

Mai 2012 – Mai 2014

Umbau

kombinierter Verkehr

 

Zudem wurde ein rechnergestütztes Stellplatzverwaltungssystem installiert, mit dessen Hilfe der Umschlag zeit- und energiesparend organisiert werden kann. Das Umschlagterminal für Schienen-, Straßen- und Schiffsgüter wurde. Das gesamte KV-Terminal erstreckt sich nun auf etwa 70.000 Quadratmetern.

 

2010 – 2012  | Neugestaltung Fährterminal im Seehafen Rostock

Frühjahr 2011
die Bauarbeiten am Liegeplatz 54 für den neuen Fähranleger begannen. Er soll das Löschen und Beladen einer Fähre mit zwei Ladedecks innerhalb von 15 Minuten ermöglichen. Nachdem die entsprechenden Voraussetzungen am Liegeplatz geschaffen worden waren, wurden innerhalb eines Jahres eine Doppeldecker-Ladebrücke und eine neue Passagier-Gangway für insgesamt 22 Millionen Euro fertig gestellt.

Ende 2011
Das Gate zum Fährterminal wurde nach Süden verlegt, und die Fährreedereien bezogen das neue Fährcenter mit Schalterhallen, Wartemöglichkeit und Imbiss.

Januar 2012
Montage der Rampen am LP 54

April 2012

Eurawasser

Abwässer

 

Zum Start der Kreuzfahrtsaison wurde in Kooperation mit dem Ver- und Entsorgungsunternehmen Eurawasser die Annahme und Aufbereitung von Schiffsabwässern an den drei Kreuzfahrt-Liegeplätzen in Warnemünde möglich. Dafür investierte die Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock zwei Millionen Euro in die entsprechenden Anlagen und das Leitungsnetz am Passagierkai.

 

2008 – 2011 | Liebherr Erweiterung

2011 – 2008
Liebherr – Norderweiterung Pier III
12 ha Landgewinnung mit 1,7 mill. m³ Seekies
Investition: 15 mill. €

2011 – 2010
Südlich des „alten“ Liebherr Werkes entsteht eine neue 60.000 Quadratmeter große, knapp 800 Meter lange Produktionshalle. Außerdem steht die Aufspülung einer 12 Hektar großen Fläche vor Pier III Nord, die mit zwei neuen Schwerlast Liegeplätzen ausgerüstet wird auf dem Plan.

30. April 2010

50 Jahre

Überseehafen

 

Am 30. April 2010 feierte der Überseehafen seinen 50. Geburstag.

 

6. Januar 2010 | „Elisabeth Knutsen“ der größte Tanker im Seehafen

Mit 265 Metern Länge und einer Bruttoraumzahl von 71.850 macht am 6. Januar der größte Tanker, der je in Rostock abgefertigt wurde, im Seehafen an Liegeplatz 3 fest. „Elisabeth Knutsen“ der norwegischen Reederei Knutsen OAS Shipping wird innerhalb von etwa 24 Stunden 80.000 Tonnen Rohöl löschen. Das Schiff mit einem Fassungsvermögen von 121.000 Tonnen kommt aus dem russischen Primorsk und wurde in Wilhelmshaven bereits geleichtert.

Header 2000 – 2009

Ereignisse von 2000 – 2009

Juni 2007 | Baubeginn des Werkes von EEW Special Pipe Constructions

Baubeginn des Werkes von EEW Special Pipe Constructions. Fünf Monate später begann der Bau der Montagehalle, und schon im März 2008 folgten der Probelauf und der Produktionsbeginn. Bald darauf wurde die Feuertaufe bestanden. Ein 54 Meter langes Fundamentrohr für eine Plattform in der Nordsee, Gewicht 325 Tonnen, Durchmesser bis 4,70 Meter, ging auf die Reise.

Sommer 2007 | Neubau des Liegeplatzes P8 in Warnemünde

Nach langen Verhandlungen mit den Eignern der AKER Warnowwerft Warnemünde wurde der Weg frei, den Passagierkai durch den Neubau des Liegeplatzes P8 zu verlängern.

2006

Power Oil

Rostock GmbH

 

Die Power Oil Rostock GmbH, eine Tochter der Getreide AG, nimmt den Betrieb auf. Pro Jahr werden bis zu 1 Millionen Tonnen Rapssaat zu Rapsschrot und Rapsöl verarbeitet, die zu Speiseöl und Biodiesel weiterverarbeitet werden.

 

Juli 2005 – Oktober 2005 | Umbauarbeiten 

Oktober 2005
Die Bauarbeiten für den Liegeplatz 15 sind weitgehend abgeschlossen. Mit einem Aufwand von 15 Millionen Euro entstand ein 380 Meter langer und 14,65 Meter tiefer Liegeplatz, der als Schwerlastkai für Lasten bis 500 Tonnen zur Verfügung gestellt wird.

7. September 2005
Ein großer Tag für Liebherr. Am neuen Liegeplatz 13 beginnt die Verladung der ersten in Rostock hergestellten Hafenkräne. Das norwegische MS „Onego Voyager“ lädt drei für eine Werft in Venezuela bestimmte Mobilkräne. 2005 beschäftigte Liebherr in Rostock 160 eigene und 50 Leasingmitarbeiter.

August 2005
Die vorbereitenden Arbeiten zum Ausbau und Verlängerung des Liegeplatzes 60 haben begonnen. Der am Warnowkai Süd gelegene Platz wird um 80 Meter nach Süden verlängert und erhält einen Kaivorsprung. Fertigstellung Mitte 2006.

Juli 2005
Die Arbeiten zum Ausbau der Gleisanlagen und Verkehrsflächen des Terminals für den kombinierten Ladungsverkehr beginnen. Neben einer Flächenerweiterung von 50 000 auf 70 000 Quadratmeter werden die Gleisanlagen zum Teil erneuert, die Umschlag- und Umfuhrtechnik erweitert, sowie ein neues Betriebsleitsystem installiert. Fertigstellung Juni 2006.

20. Juli 2005
Der letzte Erzfrachter SHEINO BRILLANCE wurde gelöscht und letztmalig Eisenerz über die alte Anlage befördert.

1. Mai 2005

Eröffnung

Warnemünde Cruise Center

 

Das „Warnemünde Cruise Center“ wird feierlich eröffnet. In achtmonatiger Bauzeit schufen über 60 regionale Bauunternehmen eine imposante Glas-Stahl-Konstruktion. Am Abend des gleichen Tages startet die „AIDAcara“ der Rostocker Reederei AIDA Cruises von hier zu einer Ostseekreuzfahrt.

 

30. April 2005

Großes Fest

zum 45. Jahrestag

 

Mehr als 30 Sponsoren und Partner organisieren am 30. April zusammen mit der HERO den 45. Jahrestag der Inbetriebnahme des Hafens als großes Geburtstagsfest. Publikumsmagnet ist der „Tag der offenen Tür“ im Warnemünde Cruise Center. Tausende nutzen die Gelegenheit zur Besichtigung.

 

November 2004 | Umfangreichste Baumaßnahmen abgeschlossen

Im November 2004 wurde im Hafen eine der umfangreichsten Baumaßnahmen seit seiner Eröffnung im Jahre 1960 abgeschlossen. In nur 21 Monaten entstand ein neues 25 Hektar großes Hafenareal, das als „Maritimes Gewerbegebiet I“ genutzt wird.

Mitte August 2004 | Rostocker Getreide- und Futtermittelhandel GmbH

Die Rostocker Getreide- und Futtermittelhandel GmbH nimmt am neuen Liegeplatz 13 einen von ihr gebauten Schiffsbelader (600 Tonnen pro Stunde) in Betrieb. Zur neuen Anlage auf dem Pier III gehören eine Lagerhalle und eine 140 Meter lange Bandanlage.

6. November 2003 | Erster Kombiverkehrszug der „Landbrücke“ Rotterdam – Rostock

„Großer Bahnhof“ auf dem Terminal: Politprominenz und Fachleute der Hafen- und Verkehrswirtschaft waren gekommen, um den ersten Kombiverkehrszug der „Landbrücke“ Rotterdam–Rostock via Duisburg in Empfang zu nehmen.

16. September 2003

Liebherr

Erster Spatenstich

 

Ein großer Tag für den Rostocker Hafen. 200 Ehrengäste und Bauleute finden sich auf dem Pier III Nord ein. Firmeneigentümer Willi Liebherr, Bundeskanzler Gerhard Schröder, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff und OB Arno Pöker vollziehen auf dem neu geschaffenen Areal den ersten Spatenstich für den Bau des Liebherr-Werkes. 

 

16. Januar 2003 | Rotterdam – Duisburg – Rostock – Skandinavien/ Finnland – Baltikum

Rotterdam – Duisburg – Rostock – Skandinavien/ Finnland – Baltikum heißt das Projekt einer Landbrücke, das Reedern, Spediteuren und Wirtschaftsvertretern vorgestellt wird. Projektpartner sind die Häfen Rotterdam und Rostock, vertreten durch europe combined terminals (ect), und die HERO, Kombiverkehr, die Bahntochtergesellschaft Conliner und die Duisburger Container – Terminalgesellschaft.

2002 | Fähr- und RoRo-Terminal

Mehr als 13 Millionen Euro wurde in das Fähr- und RoRo-Terminal und die Abfertigungsanlagen für den kombinierten Ladungsverkehr investiert. Ein Teil der Mittel war in den Ausbau seiner Gleisanlagen geflossen. Das war von erheblicher Bedeutung, denn nun war es erstmals möglich, Ganzzüge mit einer Länge von 600 Metern ohne Probleme abzufertigen.

2002 – 2001 | Kreuzfahrtterminal in Warnemünde

27. Juni 2001
Ein bis dahin einmaliges Bild bietet der Passagierhafen Warnemünde. Die drei Kreuzfahrtschiffe „Galaxy“, „R 8“ und „Amsterdam“ haben an diesem Tag 3 800 Passagiere nach Rostock gebracht.

Januar 2002
HERO wurde Pächterin und Betreiberin der Kreuzfahrtanlagen in Warnemünde. Ihr erklärtes Ziel war es, hier erstmalig Möglichkeiten für einen Passagierwechsel zu schaffen.

Februar 2002
Am Passagierkai Warnemünde beginnen die Bauarbeiten. Bis Anfang Mai wird ein 1 300 Quadratmeter großes Zelt errichtet. Kosten ca. 1,3 Millionen Euro.

29. Juni 2002
Der erste Passagierwechsel in Warnemünde bestens geklappt. 1 300 Gäste gingen von Bord der »AROSA BLU«, 1 300 stiegen auf.

29. April 2000 – 40 Jahre Überseehafen Rostock

Die große Geburtstagsparty „40 Jahre Überseehafen Rostock“ findet statt. Bei strahlendem Wetter finden 15 000 Rostocker und Touristen den Weg in den Hafen und feiern ein großes Volksfest. Der Rostocker Grafiker Jochen Bertholdt gestaltete im Auftrag der SHR-V ein Plakat zum 40. Hafengeburtstag.

April 2000 – Dezember 2014 | Dr. Ulrich Bauermeister

In den Jahren von April 2000 bis Dezember 2014 war Dr. Ulrich Bauermeister der Geschäftsführer der Seehafen Rostock Verwaltungsgesellschaft mbH.

1999 - Der neue Seekanal in Rostock

Geschehnisse von 1990 – 1999

2. August 1999 | Der neue Seekanal

Historischen Tag für den Hafen: Der neue Seekanal war eingeweiht worden.

Sommer 1999 | Fährfahrten für Passagiere nach Finnland

Rostock konnte zum ersten Mal auch Fährfahrten für Passagiere nach Finnland anbieten. Die finnische SILJA-Line hatte nach 20 Jahren Travemünde verlassen und Rostock für ihre erste Reisen nach Helsinki und später auch nach St. Petersburg gewählt. Schon in ihrer ersten Saison war die FINNJET von mehr als 92.000 Passagieren genutzt worden. Auch für diese Reederei hatte die gute Autobahnanbindung und die schnelle Erreichbarkeit Berlins die Entscheidung maßgeblich beeinflusst. Der Betrieb wurde aus wirtschaftlichen Gründen im September 2005 für alle überraschend eingestellt.

21. November 1998 | Der neue Tanker-Liegeplatz 6

Es beginnt am neuen Tanker-Liegeplatz 6 mit dem Löschen des finnischen Tankers „Tavi“ der Probebetrieb. Die „Tavi“ ist das erste Schiff, das eine Ladung Rohbenzin nach Rostock bringt. Parallel dazu beginnt der Probebetrieb mit zwei von drei neuen 40 000 Kubikmeter-Tanks. Über eine 430 Kilometer lange Pipeline wird von diesem Liegeplatz Rohbenzin (Naphta) zur Verarbeitung nach Böhlen bei Leipzig geleitet.

1998 Sommer | Steigendes Verkehraufkommen

Nach der Grenzöffnung 1989 entwickelte sich das Verkehrsaufkommen rasant weiter, so dass rasch Planungen zur Verbreiterung und Vertiefung des Seekanals sowie einer Änderung des Molensystems in der Hafenzufahrt eingeleitet wurden, die 1998 umgesetzt wurden.

März 1998  Oktober 2012 | Menachem Atzmon

In den Jahren von März 1998 bis Oktober 2012 ist der Vorsitzender Geschäftsführer der Seehafen Rostock Umschlagsgesellschaft mbH Menachem Atzmon.

September 1996 – Herbst 1997  | Bauarbeiten für die Hochstraße Fährterminal

Die Bauarbeiten für die Hochstraße Fährterminal A 19 beginnen. Mit einer 250 Meter langen An- bzw. Abfahrtsrampe und einer 150 Meter langen Brücke werden die Höhenunterschiede der 920 Meter langen Straße ausgeglichen.

14. Juli 1997 | Verkauf der Umschlagsgesellschaft

Verkauf der Rostocker Umschlagsgesellschaft an die KENT Gruppe nach Zustimmung der Rostocker Bürgerschaft.

Januar 1997 | Baubeginn des Tanker-Liegeplatzes 6

Baubeginn des Tanker-Liegeplatzes 6, über den ab Jahresende das Tanklager der BSL Olefin-Verbund GmbH Böhlen/Leipzig mit Rohbenzin versorgt werden soll.

18. Juni 1996 | Privatisierung der Hafen-Umschlagsgesellschaft

Die Rostocker Bürgerschaft fasst mit 28 zu 9 Stimmen den Beschluss zur Privatisierung der Hafen-Umschlagsgesellschaft. Die Hauptgründe dafür sind die dringend benötigten Geldeinnahmen und die Privatisierung der städtischen Verantwortung für die zahlreichen überzähligen Arbeitskräfte der Umschlagsgesellschaft.

13. Mai 1996 | TT-Line startete mit DELPHIN

TT-Line startete mit dem 66 km/h schnellen DELPHIN, der für die Fahrt nach Trelleborg zwei Stunden und 40 Minuten benötigte.

14. Januar 1996 | Direktzug Verona-Rostock-Verona

Auf dem neben dem Fährhafen gelegenen Terminal für den Kombinierten Ladungsverkehr wird der erste Direktzug Verona – Rostock – Verona abgefertigt. Er ist mit 50 Wechselbehältern der schweizerischen Spedition HANGARTNER beladen. 24 Stunden hatte der Zug, an dessen Lokomotive 25 Tragwagen mit je zwei Wechselbehältern gekoppelt waren, nach Rostock gebraucht.

Januar 1996 | Der dritte Fähranleger, Liegeplatz 66

Der dritte Fähranleger, Liegeplatz 66, war betriebsbereit. Sehr zur Freude der TT-Line, die schon im Jahr zuvor mit der SAGA STAR ein größeres Schiff auf der Linie Rostock–Trelleborg eingesetzt hatte und die dort wesentlich bessere Bedingungen als am Liegeplatz 31 vorfand.

24. September 1995 | Das erste Eisenbahn-Fährschiff

Es verkehrte mit der WARNEMÜNDE zum letzten Mal ein Eisenbahn-Fährschiff zwischen Gedser und Warnemünde. Damit war eine Linie eingestellt worden, die am 30. September 1903 eröffnet worden war!

April 1995 – März 2000 | Heinz Werner

In den Jahren von April 1995 – März 2000 war Heinz Werner der Geschäftsführer der Seehafen Rostock Verwaltungsgesellschaft mbH.

März 1995 – April 1998 | Werner Pinnow

In den Jahren von April 1995 bis März 1998 war Werner Pinnow der Geschäftsführer der Seehafen Rostock Umschlagsgesellschaft mbH.

Februar 1994 – September   | Rostocker Kraftwerk

Im Februar 1994 geht das Rostocker Kraftwerk in den Testbetrieb. Aus dem Kühlturm steigt erster Dampf. Die Feierliche Einweihung des Rostocker Kraftwerk ist am 20. September 1994.

27. Juni 1994

„Goliath“

Hafen-Schwimmkran

 

Der Hafen-Schwimmkran „Goliath“ setzte symbolisch den ersten Waggon am Liegeplatz 64 auf die Schienen. Viel Volk und viel Prominenz genossen den Augenblick, als die DFO-Eisenbahnfähre ROSTOCK auf die erste Reise ging. Zweites Schiff auf der neuen Route war die schwedische GÖTALAND.

 

September 1993 – Juni 1994 | Freilager für Schrott auf dem Pier II

September 1993 - Beginn der Abrissarbeiten an der Kaihalle IV zur Schaffung einer durchgehenden Freilagerfläche auf Pier II Nord für Schrott und Metalle. Juni 1994: Inbetriebnahme des Freilagers für Schrott auf dem Pier II.

Mai 1994

Baubeginn

des Zucker-Terminal

 

In und an der Halle waren die dafür erforderlichen technischen Voraussetzungen geschaffen worden. Die wichtigste war der Umbau eines Schiffsbeladers, der bis dahin am Düngemittelkai eingesetzt war. Es folgten der Aufbau einer Entladeanlage für Eisenbahnwaggons, einer Absack- und einer Palettierstation und die Montage eines Förderbandsystems von der Lagerhalle zum Kaibelader.

 

1. April 1994 | Die Hansestadt Rostock gründet die SHR-Umschlagsgesellschaft

Die Seehafen Rostock GmbH wird als SHR-Infrastrukturgesellschaft mbH (SRI) weitergeführt. Sie hat den Unternehmensgegenstand einer Besitz- und Entwicklungsgesellschaft für den Seehafen Rostock. Die Geschäftsanteile (25,1 Prozent Land, 74,9 Prozent Hansestadt Rostock) bleiben unverändert.
Die Hansestadt Rostock gründet die SHR-Umschlagsgesellschaft. Die Hansestadt übernimmt 100 Prozent der Geschäftsanteile.

März 1994 | Das erste Schiff mit Steinkohle

Das erste Schiff mit Steinkohle für das Kraftwerk Rostock wird entladen. Es ist der polnische Massengutfrachter „General Jasinski“, Stettin, mit einer Ladung von 35 000 Tonnen polnischer Kohle. Die Erprobung der Umschlaganlagen verläuft mit sehr guten Ergebnissen.

1991 – 1993 | Entstehung einer Mälzerei

Im Getreidehafen entstand eine der größten und modernsten Mälzereien Europas mit einem eigenen 10.000-Tonnen-Silo.

7. Juni 1993 | MS STATENDAM der Holland-Amerika-Linie

MS STATENDAM der Holland-Amerika-Linie, damals das modernste Kreuzfahrtschiff der Welt, machte am Pier II fest. Die meisten der 1300 Passagiere, geladene Gäste einer Gala-Tour, stiegen direkt am Kai in zwei Sonderzüge nach Berlin. Nur eine Stunde später machte MS CRYSTAL HAR-MONY am Nachbar-Liegeplatz fest. 75 Hostessen und Reiseleiter, alle aus Rostock, begleiteten auch diese meist betagten Gäste in einem Sonderzug auf eine Berlinreise

3. Juni 1993

Neue Anlage

für Liegeplatz 67

 

Zu der neuen Anlage am Liegeplatz 67 gehörten neben der hydraulisch regulierbaren Fährbrücke, gebaut auf der Rostocker Neptunwerft, 40.000 Quadratmeter Vorstellfläche, eine 800 Meter lange sechsspurige Zu- und Abfahrt und ein modernes Terminalgebäude.

 

April 1993 – März 1995 | Friedrich Karl Klein

In den Jahren von April 1993 bis März 1995 war Friedrich Karl Klein der Vorsitzender Geschäftsführer der Seehafen Rostock GmbH.

Herbst 1992 | Umgestaltung des Pier I

Die Massen von Fahrzeugen und Menschen, die die beiden Fährlinien nutzten, würden die Terminals am Pier II nicht mehr lange ausreichen. Deshalb entschloss man sich, die Bauarbeiten zur Umgestaltung der westlichen Seite des Warnowkais (Pier I) als Fährterminal in Angriff zu nehmen.

1991 1992 | Antrag auf Verbreiterung und Vertiefung des Seekanal

Am 1.10.1991 hatte der Senat der Hansestadt schriftlich an das Bundesverkehrsministerium den Antrag auf Verbreiterung und Vertiefung gestellt. Der Seekanal ist von 80 auf 120 Meter zu verbreitern und von 13 auf 14,5 Meter zu vertiefen. Die Freude war groß, als 1992 aus Bonn die Zusage dafür kam, denn damit hatte man die Planungssicherheit für den schnell wachsenden Fährverkehr.

11. Mai 1992

Papier

2000 Tonnen

 

Mit der Einlagerung von 2 000 Tonnen Papier aus dem Turkuer MS „Bore Nordia“ wird die neue WARICO-Papierlagerhalle eingeweiht. Sie bietet eine Lagerkapazität von 40 000 Papierrollen. Ab Juni kann für die Weiterverladung auch ein neues 340 Meter langes Gleis genutzt werden.

 

1992 | Das erste Getreide Unternehmen

Als erstes Getreide-Unternehmen kam die Raiffeisen Hauptgenossenschaft Kiel nach Rostock, sie bauten ein Silo für 70.000 Tonnen Getreide. Im selben Jahr errichtete die Getreide AG Rendsburg in der Nachbarschaft eine Lagerhalle für 45.000 Tonnen und nur ein Jahr später Im Jahr 1993 folgte die Rostocker Getreide Lagerhaus mit einer 66.000 Tonnen fassenden Flachsilo-Anlage.

5. Februar 1992 | Eine neue Zement-Umschlaganlage

Die Zement- und Kalkwerke Alsen Breitenburg weihen am LP 21 ihre neue Zement-Umschlaganlage ein. Jährlich sollen bis zu 350 000 Tonnen Zement gelöscht werden. Eine Pipeline befördert mittels Luftdruck den Zement aus den Schiffen in das 67 Meter hohe 18 000 Tonnen-Silo und sichert so einen nahezu staubfreien Umschlag.

9. Januar 1992

Fährverkehr

Rostock - Trelleborg

 

Anfang 1992 wird am LP 31 der Fährverkehr Rostock – Trelleborg eröffnet. Die von TT-Line gecharterte „Marco Polo“ (6 539 BRT), geht mit vielen Ehrengästen und und als Werbegag, mit 226 Trabis und deren 600 Besitzern aus ganz Deutschland auf die erste Reise.

 

Januar 1992 | Der Warnowtunnel

Bauarbeiten für den Warnowtunnel beginnen. Das Projekt soll 400 Millionen DM kosten.

13. Dezember 1991 | Richtfest für die neue Papierhalle

Nach viermonatiger Bauzeit am Warnowkai das Richtfest für die neue WARICO-Papierlagerhalle gefeiert. 10 Millionen DM stellt WARICO bereit, weitere 2,3 Millionen DM kommen aus Landesfördermitteln.

November 1991  März 1996 | Peter Beyer

In den Jahren von März 1996 bis November 1991 war Peter Beyer der Geschäftsführer der Seehafen Rostock Verwaltungsgesellschaft mbH.

September 1991  Januar 1992 | Harald Morgenstern

In den Jahren September 1991 bis Januar 1992 war Harald Morgenstern der Vorstandsvorsitzende der Seehafen Rostock AG. Von Januar 1992 bis März 1993 übernahm er das Amt des Vorsitzenden Geschäftsführer der Seehafen Rostock GmbH. Und von März 1993 bis Juni 1995 war er der Geschäftsführer der Seehafen Rostock Umschlagsgesellschaft mbH.

August 1991 | Umbauarbeiten am LP 31

Anfang August beginnen am LP 31 die Erschließungsarbeiten für den Bau eines Fährterminals, an dem der Güter- und Personen-Fährverkehr Rostock – Trelleborg starten soll. Betreiber werden die Rostocker DSR-Lines und die Hamburger TT-Line sein.

31. Juli 1991 | Der Bau einer Malzfabrik

Die Seehafen Rostock AG schließt mit dem französischen Unternehmen MALTEUROP einen Pachtvertrag zum Bau einer Malzfabrik östlich des Getreidesilos ab. Fertigstellung im September 1993.

17. Juni 1991

Kaihalle VIII

Fruchtterminal

 

Mitte Juni 1991 wird in der Kaihalle VIII das Fruchtterminal Rostock in Betrieb genommen. Es wird von der Seehafen Rostock AG und der Bremerhavener Schifffahrts- und Speditionsgesellschaft Meyer und Co. GmbH betrieben. Ziel ist, jährlich bis zu 200 000 Tonnen Bananen und andere Südfrüchte umzuschlagen.

 

3. Juni 1991 | Baubeginn Steinkohle-Kraftwerk

Offizieller Baubeginn für das Steinkohle-Kraftwerk Rostock Ost.

Januar 1991 | 103 Tonnen Papier für Schweden

Finnische Exporteure von Forstprodukten, sprich Papier und ein Hamburger Logistikunternehmen hatten den Hafen mit seinem direkten Autobahnanschluss und seinen hervorragenden Eisenbahnanlagen als idealen Standort für die zukünftige Belieferung Ostdeutschlands, Ost- und Südosteuropas erkannt. Am 29. Januar kommt die erste Ladung für WARICO nach Rostock. Das RoRo-Schiff „Kahleberg“ bringt 103 Tonnen Papier, das per LKW nach Schwedt geht.

30. Mai 1990

Das erste

Fährschiff

 

Zum 1. Mal, 30 Jahre nach Inbetriebnahme, legte ein Fährschiff in Rostock an. Es ist die dänische „Travemünde Link“, die auf ihrer Anpassungsfahrt am LP 37 festmacht. Eine dänische Firma hat in wenigen Tagen einen Einschnitt in die Kai des Liegeplatzes „gefräst“ und dort einen in Polen gekauften Ponton eingepasst.  Etwas euphorisch als „Europabrücke I“ getauft, besteht die Anlage den Test.

 

30. April 1990 | 30. Hafengeburtstag

Am 30. April 1990 wurde im Warnemünder Hotel „Neptun“ ein Empfang zum 30. Hafengeburtstag gegeben.

Übergabe des Bahnhofes Rostock-Seehafen

Ereignisse von 1980 – 1989

23. November 1985 | Übergabe des Bahnhofes Rostock-Seehafen

Übergabe des Bahnhofes Rostock-Seehafen an das elektrifizierte Netz der Reichsbahn. Mit dem Ausbau des Überseehafens in der ersten Hälfte der achtziger Jahre war auch eine beträchtliche Erweiterung des Rangierbahnhofs Rostock-Seehafen verbunden. Die Gesamtlänge des Gleisnetzes betrug schließlich 250 Kilometer. Ende des Jahres 1985 wurde die Hafenbahn an den Elektrobetrieb der Deutschen Reichsbahn angeschlossen.

Oktober 1984 – März 1990 | Dieter Noll

In den Jahren von Oktober 1984 bis März 1990 war Dieter Noll der Hafendirektor.
Und in den Jahren von März 1990 bis Juli 1991 war er der Vorstandsvorsitzender der Seehafen Rostock AG.

23. März 1984 | Entstehung des Chemiehafens

Anfang der achtziger Jahre entstand östlich des Ölhafens der in die Mündung des Peezer Baches hineingebaggerte Chemiehafen. Mitte Februar 1983 waren die Baggerarbeiten beendet. Der 210 Meter lange Liegeplatz 7 sollte vor allem den Import von auf minus 34 Grad gekühltem Ammoniak ermöglichen, das in speziellen Tanks zwischengelagert oder mittels einer 15 Kilometer langen Pipeline direkt zum Düngemittelwerk in Poppendorf befördert wurde.

1982 | Fertigstellung der Düngemittelwerke

Mit der Fertigstellung des Düngemittelwerkes in Poppendorf war östlich des Ölhafens ein werkseigener Chemiehafen entstanden. Zusätzlich wurde der 210 Meter langen und 8,45 Meter tiefen Liegeplatz in Betrieb genommen.

 

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Die Jahre 1970 – 1979

25. Mai 1979 | Die zweite Ausbaustufe des Überseehafens

Eines der wichtigsten Vorhaben der zweiten Ausbaustufe des Überseehafens war der Bau weiträumiger und moderner Anlagen für den Roll-on/Roll-off- und den Containerverkehr. Vor allem galt es, die Umschlagplätze auf einen höheren technischen Stand zu bringen und in unmittelbarer Nähe ausreichend große Lagerflächen zu schaffen. So begann im Mai 1978 das Industriebaukombinat Rostock am Südrand des Hafens auf einer Fläche von 200.000 Quadratmetern mit Erschließungsarbeiten für einen neuen RoRo-Komplex.

1977 – 1979 | Erste Anpassung des Seekanals

Erste Anpassung des Seekanals, des seewärtigen Zufahrtswegs zum Überseehafen in Rostock. Nach der Anpassung konnten Schiffe bis 60.000 dwt den Seekanal befahren.

Dezember 1978 | Baggerarbeiten für das Hafenbecken C

Ende Dezember 1978 begannen zwischen dem Schüttgutpier und dem Ölhafen Baggerarbeiten für ein drittes Hafenbecken (Hafenbecken C), an dessen Ostseite drei Liegeplätze für den Umschlag von Getreide, Futtermitteln und Fischmehl entstanden.
Insgesamt müssen 2,5 Millionen Kubikmeter nassgebaggert, 0,5 Millionen Kubikmeter Sand aufgespült und 140 000 Kubikmeter Boden im Hafenbecken verdichtet werden

4. Oktober 1978 | Autobahn Rostock-Berlin

Die Inbetriebnahme der Autobahn Rostock-Berlin Anfang Oktober 1978, was besonders dem An- und Abtransport von Eilgütern zugute kam.

Mitte der 70er | Umbau des Ölhafens

Eine der wichtigsten Baumaßnahmen war die Mitte der siebziger Jahre begonnene Umbau des Ölhafens. Eine Vertiefung des Hafenbeckens ermöglichte es jetzt Tankern bis zu einer Tragfähigkeit von 45.000 Tonnen anzulegen. Zwei der drei Liegeplätze wurden mit einer hochmodernen Löschanlage (Stundenleistung: bis zu 4.000 Kubikmeter) ausgestattet.

August 1973 – Oktober 1984 | Siegfried Silberbach

In den Jahren von August 1973 bis Oktober 1984 war Siegfried Silberbach der Hafendirektor.

Ereignisse von 1960 –1969

Dezember 1968 | Großraumbüro mit 350 Arbeitsplätzen

Das als Einzige seiner Art in der DDR entstandene Großraumbüro, ein 350 Arbeitsplätze bietender Flachbau, stand für seine Nutzer, die Mitarbeiter mehrerer Betriebe, offen.

Februar 1967

Umschlag

„weißer Ware“

 

Anfang Februar 1967 wurde neben so genannter „schwarzer Ware“ (Erdöl) zum ersten Mal „weiße Ware“ (Diesel und Vergaserkraftstoff) umgeschlagen. Über eine eigens dafür geschaffene Anlage nahm der 10.000-Tonnen-Tanker ZEITZ die erste, für Belgien bestimmte Ladung auf.

 

Januar 1967 | Ladenstraße am Querkai

Die Ladenstraße am Querkai des Hafenbeckens B wurde am 2. Januar 1967 übergeben. In ihr befanden sich die erste Hafenapotheke der DDR, eine Poststelle und mehrere Verkaufseinrichtungen.

März 1965

Löschen und Verladen

von Sackgut

 

Mit der MS NEWLANE kam das erste Schiff mit rund 9.750t losem Rohzucker. Die glatten, leicht reißenden Säcke wurden aus den Waggons geschleppt, auf Paletten gestapelt, mit dem Kran ins Schiff gehievt und wieder abgetragen und eingestaut. Als das Schiff in den Hafen einlief, hatte die Plackerei ein Ende. Das Schiff wurde mit Greifern entlöscht und der Rohzucker in gewaschene Wagen geschüttet.

 

1961 – 1964  | Pier II

Frühjahr 1961
Im Stückgutbereich gelang es bis zum Frühjahr 1961, eine zweite Kaihalle am Pier II Ost im Rohbau fertig zu stellen. Auf dem Bild sieht man die Kaihalle 2 ein halbes Jahr vor ihrer Inbetriebnahme; an der noch im Bau befindlichen Kaimauer liegt der Bagger „Sassnitz“.

30. April 1963
Am 30. April 1963 konnte auch am ersten Liegeplatz des Pier II West (Hafenbecken A) der Umschlag aufgenommen werden, als erstes Schiff wurde am Liegeplatz 44 das MS THOMAS MÜNTZER mit einer Ladung Rohzucker aus Kuba vorgelegt.

1964
Der gesamte Stückgutbereich mit 12 Liegeplätzen im Wesentlichen Pier II wurde fertig gestellt. Zu diesem Zeitpunkt verfügte der Bereich über insgesamt 18 Portalkran vom Typ „Petersdorf“ (3,2 Tonnen Tragfähigkeit) und vier 16-Tonnen-Brücken. Zur Einlagerung standen nun auch die Kaihallen 3 und 4 zur Verfügung.

August 1973  Mitte Dezember 1960

Max Drese

Erster Hafendirektor

 

Mitte Dezember 1960 Max Drese berufen. Der Fünfzigjährige, den seine berufliche Entwicklung von einer Großbaustelle zur anderen geführt hatte, sollte den Hafen mehr als 12 Jahre leiten. (Hafendirektor Max Drese (Mitte) beim Rundgang mit DDR-Verkehrsminister Erwin Kramer (links) und dem CSSR-Minister Darsky, dahinter der Technische Direktor Siegfried Silberbach.)

 

15. Januar 1960 | FDGB-Urlauberschiff

An frühen Nachmittag legte als erstes Schiff im Hafenbecken B das für 20 Millionen Schwedenkronen gekaufte FDGB-Urlauberschiff VÖLKERFREUNDSCHAFT (Baujahr 1948) an.

Erster OB Rostocks beim Spatenstich für den Hafen Rostock

Die erste Jahre von 1957 – 1959

1. November 1957 | Der erste Spatentich auf dem Wasser

Ohne öffentliche Anteilnahme verlief ein zweiter „erster Spatenstich“ – und zwar auf dem Wasser. Am 1. November warf der Eimerkettenschwimmbagger WARNEMÜNDE des VEB Deutsche Seebaggerei Rostock Anker vor der Petersdorf gegenüber gelegenen „Liebesinsel“, um mit den Arbeiten an der neuen Fahrrinne zu beginnen.


26. Oktober 1957 | Der erste Spatenstich auf dem Land

Wilhelm Solisch, seit dem 31. Januar 1956 Rostocks Oberbürgermeister, vollzieht am 26. Oktober 1957 den symbolischen ersten Spatenstich für den Bau des Überseehafens – nicht etwa mit dem Spaten, sondern mit einem großen Schwenkschaufler, dessen Hebel er bediente.

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"Der Hafen Rostock - Seehandel und Güterumschlag im Wandel der Zeit"
Autoren: Horst Prignitz, Ingbert Schreiber und Steffen Prignitz

ROSTOCK PORT GmbH

Ost-West-Straße 32

18147 Rostock

Frau Marion Nowak
Assistentin Unternehmenskommunikation & Kreuzschifffahrt