Die Bürgerschaft hat mit ihrem Votum ein klares positives Signal an EEW, eines der strukturbestimmenden Unternehmen im Rostocker Überseehafen, gegeben. Sämtliche Fraktionen sprachen sich für die Einleitung planerischer Schritte zur Realisierung der Werkserweiterung aus. Es zeigt sich, dass die über Dekaden diskutierte Hafenerweiterung zu langsam voranschreitet, so dass aktuell Flächeninanspruchnahmen diskutiert werden, die zwar mit hohen Raumwiderständen verbunden, aber alternativlos sind.
EEW ist im Bestand zu sichern, zudem müssen zeitnah die flächenseitigen Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung geschaffen werden. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Diskussionen zur Flächenvorsorge der seit langem diskutierten Hafenentwicklungsgebiete „Rostock Seehafen Ost“ und „Rostock Seehafen West“. „Mit dem 2. Entwurf zum Regionalplan ist ein für die Hafenwirtschaft schmerzhafter Kompromiss ausgearbeitet worden, der aktuell durch den Planungsverband geprüft und der Verbandsversammlung zur finalen Beschlussfassung vorgelegt werden soll. Der darin enthaltene Verzicht auf die Oldendorfer Tannen und den Peezer Bach ist für die Hafenentwicklung einschneidend, aber noch akzeptabel“, so ROSTOCK PORT-Geschäftsführer Gernot Tesch. ROSTOCK PORT-Geschäftsführer Jens Scharner ergänzt: „Umso wichtiger ist es, dass dieser Kompromiss auch final in der Verbandsversammlung beschlossen und diese Flächenkulisse in Gänze auch zeitnah in der Flächennutzungsplanung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock umgesetzt wird. Für einen Hafen ist es essentiell, dass nicht nur Flächen im Hinterland, sondern damit verbunden auch der Zugang zum seeschifftiefen Wasser gewährleistet ist. ROSTOCK PORT bittet daher die Fraktionen der Bürgerschaft, diesen Kompromiss auch im Rahmen der Bauleitplanung umzusetzen.“