
Chemiehafen
Projekt “HyTechHafen Rostock”
LIEGEPLATZ 7
Er liegt östlich des Ölhafens und ist Werkshafen eines Düngemittelproduzenten. Mit dem Werk beziehungsweise seinem Tanklager ist der Liegeplatz durch zwei Pipelines verbunden. Diese dienen dem Import von flüssigem Ammoniak beziehungsweise dem Export von flüssigem Harnstoffdünger. Siehe auch „Düngemittel“.
Flächenvorsorge für die Hafenentwicklung
Die Nachfrage nach Flächen in unmittelbarer Nähe zur Kaikante übersteigt das vorhandene Angebot weiterhin deutlich. Für eine der letzten größeren Flächen im Sondergebiet Hafen wird von der Hansestadt Rostock der Bebauungsplan für die zwischen Öl- und Chemiehafen befindliche Fläche 34 aufgestellt. Noch in 2026 soll die Entwurfsfassung zur Auslegung freigegeben werden. Die anschließend erwarteten Stellungnahmen und Hinweise werden Aufschluss über gegebenenfalls weitere Anpassungen des Bebauungsplans geben.
„Der Flächenvorrat im Überseehafen ist aus Hafenentwicklungsperspektive nahezu aufgebraucht. Die erfolgreichen Ansiedlungen und Erweiterungen zahlreicher im Hafen etablierter Unternehmen waren nur möglich, weil vor Jahrzehnten vorausschauend Flächenreserven geschaffen wurden“, sagt Dr. Gernot Tesch.
Angesichts der aktuellen Herausforderungen und Chancen, insbesondere im Zusammenhang mit der Energiewende und der Transformation weiter Teile der Industrie, ist es unerlässlich, die Bereitstellung hafenaffiner Flächen zu intensivieren. Nur so kann die langfristige Entwicklung des Hafens sichergestellt werden.
Flüssiggüterumschlag 2025
5,9 Millionen Tonnen
16 Prozent über dem Vorjahr
Der Umschlag von Flüssiggütern erreichte mit 7,9 Millionen Tonnen das hohe Vorjahresergebnis. Fast sechs Millionen Tonnen Rohöl wurden von Tankern über den Rostocker Ölhafen in die Pipeline nach Schwedt für die PCK-Raffinerie als Beitrag zur Versorgung Ostdeutschlands mit Tankstellenprodukten gepumpt.

Ansprechpartner
ROSTOCK PORT
ROSTOCK PORT GmbH
Herr Daniel Krampikowski
Leiter Vertrieb
Herr Götz Strahl
Abteilungsleiter Hafenlogistik

