LA-RoRo
„Minimierung der Lärmwirkung des RoRo-Umschlages“
Motivation
Der Betrieb von Fähr- und RoRo-Häfen kann in der Nähe von Wohngebieten aufgrund der Geräuschimmissionen erhebliche Belästigungen hervorrufen. Gleichzeitig besitzen Wohngebiete in der Nähe von Gewässern, insbesondere an Flüssen, hinsichtlich ihrer Lage eine hohe Attraktivität und werden in Innenstädten erweitert oder neu angelegt. Damit ist in Städten mit historisch gewachsenen Hafenanlagen ein Konfliktpotenzial gegeben. Um auch zukünftig deutsche RoRo-Häfen verlässlich in internationale Transportketten einbinden zu können, ist eine Verbesserung der Geräuschsituation für die Anwohner unerlässlich. Ein wirksames Konzept zur Reduzierung der Geräuschpegel ist daher für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Rostocker Hafens von essentieller Bedeutung.
Projektziel
Im Rahmen dieses Projektes wird ein kombinierter Lösungsansatz verfolgt, die Schallimmissionen von RoRo-Terminals des Seehafens Rostock in der benachbarten Wohnbebauung zu reduzieren. Dabei soll ein innovatives Konzept für die praktische Umsetzung neuartiger Schallschutzmaßnahmen erarbeitet werden.
Lösungsansatz
Es wird analysiert, ob mit einem ANC-System (Active Noise Cancelling) für die bestehenden technischen Anlagen an der umliegenden Wohnbebauung sowie innerhalb des Hafengebietes eine Lärmreduzierung erreicht werden kann. Darüber hinaus erfolgt die Untersuchung einer passiven Schallreduzierung mit einer mobilen Schallschutzwand. Diese wird in Leichtbauweise mit neuartigen, akustisch wirksamen Textilien ausgeführt. Die entsprechenden Dämpfungseigenschaften sollen dabei auf die für den Hafenbetrieb charakteristischen Störquellen abgestimmt bzw. optimiert werden.
Ansprechpartner
ROSTOCK PORT
ROSTOCK PORT GmbH
Frau Dr. Madlen Kroh
Strategische Entwicklung