Getreide

691.000 Tonnen fassende Getreidesilos und Anlagen zur Be- und Entladung von Schiffen, Lkw und Waggons sichern eine fachgerechte Behandlung der Ware und ihren schnellen Umschlag. Für den Export von Getreide stehen drei Schiffsbelader mit Stundenleistungen bis zu 1.200 Tonnen bereit. Das Löschen der Schiffe erfolgt über zwei Entlader, die bis zu 350 bzw. 600 Tonnen pro Stunde leisten. Ein Förderband-Verbundsystem sichert einen reibungslosen Getreideumschlag von den Siloanlagen bis in die Schiffe.

 

Umschlagergebnisse 2019

Der Umschlag von Weizen und Gerste verzeichnete Zuwächse. Im Vergleich zu 2018 wurden hier rund 440.000 Tonnen mehr verschifft. Einbußen gab es beim Umschlag von Roggen (minus 60.000 Tonnen), während der Umschlag von Raps (460.000 Tonnen)  in etwa das Vorjahresniveau erreichte.

Mit einem Jahresergebnis von etwa 2,6 Millionen Tonnen (plus 16 Prozent) ist der Getreideumschlag die dominierende Schüttgutart im Überseehafen.

 

Mälzerei und Ölmühle

Unmittelbar am Getreidehafen arbeitet eine der modernsten Mälzereien Europas. Ein eigenes Silo mit 10.000 Tonnen Fassungsvermögen und der Verbund mit der Siloanlage des Hafens garantieren eine schnelle Annahme der Braugerste und eine ebenso zügige Auslieferung.

Mit einer Leistung von 1.600 Tonnen verarbeitete Rapssaat pro Tag nahm im August 2006 die größte Ölmühle Deutschlands ihre Produktion auf. Die Investitionskosten betrugen rund 14 Millionen Euro. Zur Ölmühle gehören die Extraktionsanlage, Saatlager, Saataufbereitung, ein Produktlager und eine Serviceabteilung.